Die Knaben sind mit einem Heimsieg gegen den GSC Moers in die Meisterrunde gestartet. In einem spannenden Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe konnten sich die Raptors mit 5:4 durchsetzen.

 

Nach einem verschlafenen ersten Drittel ging es mit einem 0:2 Rückstand in die erste Pause. Scheinbar hat die Trainerin in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Denn zu Beginn des zweiten Drittels stand ein anderes Solinger Team auf dem Eis. Es wurde geackert, gekämpft aus allen Rohren geschossen und mit viel Körpereinsatz gespielt. Die Verteidigung ließ kaum noch Chancen zu und vorne trafen die Stürmer. Die Raptoren drehten mit vier Toren im zweiten Drittel das Spiel und gingen mit einer 4:2 Führung in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel brachte dann nochmals Spannung pur.

Die Pandas wollten nicht mit einer Niederlage in die Meisterrunde starten und bestürmten das Solinger Tor. Elf Minuten vor Schluss wurden sie belohnt und machten den Anschlusstreffer zum 4:3.

Die Raptors schlugen jedoch in Überzahl zwei Minuten später zurück und erhöhten auf 5:3.

Doch die Pandas zeigten Moral, gaben sich immer noch nicht geschlagen und bestürmten wütend das Tor der Solinger. Acht Minuten vor Schluss wurden sie belohnt und erzielten den Anschlusstreffer zum 5:4.

In den folgenden Minuten mussten die Raptors in der Verteidigung Schwerstarbeit leisten.

Die Pandas witterten Morgenluft und versuchten alles um noch den Ausgleich zu erzielen.

30 Sekunden vor Schluss nahmen sie eine Auszeit und brachten bei Bully im Solinger Drittel einen sechsten Feldspieler. Auch das half nicht. Verteidiger und Stürmer der Raptors wehrten die Schüsse mit allem ab was sie hatten und Alina rettete mit einem starken Reflex wenige Sekunden vor Schluss den vielumjubelten Sieg.

Es war von beiden Mannschaften ein tolles, kampfbetontes aber sehr faires Spiel.

Man darf nun gespannt auf die weiteren Spiele der Knaben in der Meisterrunde blicken.

Folgende Spieler waren im Team:

Alina Henkels (TW), Pavlos Kardiakos, Joel Walter, Artur Mertins, Jonathan Hillisch, Nick Mathejka, Philip Winkelmann, Denis Bogdanov, Tim Hoffmann, Tim Schneider, Timo Söntgen, Nikita Bogdanov, Sebastian Kunicke, Leon Busch, Noah Busch und Sebastian Sowa.